In Krisen verschieben sich Rollen schnell: Ein Gesellschafter „zieht die Fäden“, ein Berater übernimmt Bankgespräche, ein CRO (Chief Restructuring Officers) erhält Vollmachten, weil es „jetzt einfach schnell gehen muss“. Solange alles gut läuft, wird das als pragmatische Hilfe wahrgenommen. Kommt es jedoch zur Insolvenz – oder auch „nur“ in eine Restrukturierungsphase mit haftungsrechtlichen Konsequenzen – stellt sich plötzlich die Schlüsselfrage:
Wer hat das Unternehmen (die Kapitalgesellschaft) tatsächlich geführt?